Regionalgruppen in Deutschland
Berlin
ist das pulsierende Herz Deutschlands. An keiner
andere Stadt lassen sich besser die Veränderungen
der letzten Jahrzehnte nachvollziehen. Nirgendwo
treffen Ost- und West so direkt aufeinander wie
in der Hauptstadt der Bundesrepublik.
Chemnitz ‐
Stadt mit Köpfchen oder InnovationsWerkStadt, oft auch als
sächsisches „Manchester“ bezeichnet. Nicht zu
letzt schrieben herausragende Pionierunternehmer wie Esche in
der Textilindustrie, Hartmann im Maschinenbau und
die Gründerväter Horch und Wanderer für die Auto-Union (AUDI)
hier Geschichte. Die Stadt „Karl-Marx-Stadt“ und
ihre Unternehmen verfügen seit Jahrzehnten über vielfältige und
ausgeprägte Kontakte in die ganze Welt. Der Automobil-, Maschinen-
und Anlagenbau war stets und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
der Region und seiner Menschen. Eine alte Industriestadt mit
vielen Namen und mit Zukunft?
Frankfurt
am Main ist die größte Stadt in Hessen
und die fünftgrößte Stadt in Deutschland.
Seit dem frühen Mittelalter war Frankfurt eine freie
Reichstadt und hat sich heute zu einer der
reichsten Metropolen Europas entwickelt. Gleichzeitig
ist Frankfurt eine
Banken-, Literatur- und Kulturmetropole.
Leipzig
- die Stadt der Messe, die Stadt der Bücher und die Stadt der
friedlichen Revolution. Leipzig ist mit mehr als einer halben Million
Einwohnern die größte Stadt Mitteldeutschlands und hat gleich mehrere
Traditionen zu bieten. 1497 erhob Kaiser Maximilian I. Leipzig zur
Reichsmesse-Stadt. Vor dem zweiten Weltkrieg waren hier nahezu alle
deutschen Buchverlage angesiedelt. Heute zeugt noch die berühmte Buchmesse
und die Deutsche Bücherei von dieser Tradition. Und im Herbst 1989 gingen
hier Hunderttausende Menschen auf die Straße und stürzten schließlich das
DDR-Regime.
Tübingen,
die alte ehrwürdige Studentenstadt am Neckar, hat 80.000
Einwohner, wovon mehr als ein Viertel Studenten sind. Die Studenten sind
ohne Frage der Grund für die liberale, weltoffene Grundeinstellung der
ganzen Stadt. In Tübingen studieren Studenten aller Fachrichtungen in
ergiebiger und gemütlicher Atmosphäre. Dabei profitieren sie davon, dass
die Wege zwischen den einzelnen Instituten und Einrichtungen sehr kurz
sind. Am Wochenende sorgen die Studierenden dafür, dass zwischen den
bunten Fachwerkhäusern der Altstadt und in den urigen Kneipen Stimmung
aufkommt. Dort wo sich Studenten mit gemeinsamen Interessen treffen,
entstehen auch gute Ideen. So wurde dialog e.V. 1998, von Studierenden
der Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Osteuropa, in Tübingen
gegründet.
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